Deutsch-brasilianische AG Qualitätsinfrastruktur verabschiedet Arbeitsplan

Brasilien

Die Stakeholder der deutsch-brasilianischen Arbeitsgruppe Qualitätsinfrastruktur wollen internationale Qualitätsinfrastrukturen (QI) harmonisieren. Während der Jahrestagung unterzeichneten die Vertreter*innen der Arbeitsgruppe und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) den gemeinsamen Arbeitsplan für 2021-2022.

Geanluca Lorenzon (ME), Marcos Heleno (Inmetro) und Stefan Schnorr (BMWi) halten den Arbeitsplan 2021-2022 in die Kamera.
Von links nach rechts: Geanluca Lorenzon (ME), Marcos Heleno (Inmetro) und Stefan Schnorr (BMWi) bei der Unterzeichnung des Arbeitsplans 2021-2022. © GIZ-GPQI

Am 14. Oktober 2021 fand das vierte Jahrestreffen der deutsch-brasilianischen Arbeitsgruppe für QI statt. Die virtuelle Veranstaltung wurde vom BMWi und dem brasilianischen Wirtschaftsministerium (Ministério da Economia - ME) durchgeführt.

 

Basierend auf Themenvorschlägen von Unternehmen und QI-Institutionen aus beiden Ländern stimmten die Ministerien und das brasilianische Nationale Institut für Metrologie, Qualität und Technologie (Instituto Nacional de Metrologia, Qualidade e Tecnologia - Inmetro) ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Normung, Konformitätsbewertung, Akkreditierung, Produktsicherheit und Marktüberwachung ab. Bei dem Treffen wurde der gemeinsame Arbeitsplan für 2021-2022 unterzeichnet. Dieser bestimmt die Ziele für die deutsch-brasilianische Zusammenarbeit für das kommende Jahr.

 

Die Stakeholder und Partner des GPQI tauschten sich über bewährte Regulierungsverfahren und Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Normung aus. Zudem wurden die Themen Interoperabilität, sichere industrielle Netzwerke, Methoden der Risikobewertung, E-Health und die Zusammenarbeit bei regulatorischen Herausforderungen erörtert.

 

Eine intensive deutsch-brasilianische QI-Partnerschaft

Die Konferenz wurde gemeinsam von Stefan Schnorr, Leiter der Abteilung Digital- und Innovationspolitik (BMWi), Geanluca Lorenzon, Sekretär für Wettbewerbsförderung und Wettbewerbsfähigkeit (ME) sowie Marcos Heleno de Oliveira Jr, Präsident des brasilianischen Nationalen Instituts für Messtechnik, Qualität und Technologie (Inmetro) geleitet. An dem Treffen nahm auch der Präsident des brasilianischen Verbands für technische Normen (ABNT), Mario William Esper, teil.

 

Geanluca Lorenzon betonte, wie wichtig eine funktionierende QI sei. Sie ermögliche fairen Handel und Wettbewerbsfähigkeit. Ein gemeinsames Verständnis von QI sei die Voraussetzung für die Integration in globale Wertschöpfungsketten. Das GPQI begleite Brasilien auf dem Weg zu international harmonisierten Strukturen. Abschließend bedankte sich Lorenzon bei den anwesenden Stakeholdern für Ihre Beiträge und Anregungen zu den jeweiligen Kooperationsfeldern.

 

Marcos Heleno de Oliveira unterstrich Inmetro’s Bemühungen, mit dem industriellen Sektor im Dialog zu bleiben. Er wies darauf hin, dass die Weiterentwicklung einer brasilianischen QI-Strategie nicht aufgeschoben werden sollte.

 

Stefan Schnorr dankte sowohl Inmetro als auch dem ME. Er verwies auf die große Bedeutung der Innovation im Hinblick auf die QI. Sowohl Innovation als auch QI sollten beständig weiterentwickelt werden.

 

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